Mittwoch, 10. August 2011

Nur mal kurz auf einen Kaffee

Hier kommt kein langer Text. Der steht auf Suite101.de. Dort habe ich einen etwas anderen Artikel über Kaffee geschrieben. Nichts mit Rezepten oder Trinkkultur, sondern Kaffee, Google und Co. Seien Sie neugierig.

Kaffee auf der Tastatur - Heike Dommnich

Montag, 8. August 2011

Feigen sind immer ein Genuss

Die Feige ist ein Maulbeergewächs. Der Baum trägt etwa 60 Jahre lang leckere Früchte. Daher gilt die Feige als ein Symbol für Glück und Reichtum. Wenn man bedenkt, wie gesund die Feige noch dazu ist, kann das nur bestätigt werden. Die Ägypter verwendeten die Feige als Heilmittel. Diese wirken durch ihren hohen Basenanteil gegen Übersäuerung im Körper. Sie sind die Früchte mit dem höchsten Eisengehalt und enthalten weitere wertvolle Mineralien wie Kalzium und Kalium. Auch der Phosphor- und Magnesiumgehalt liegen über dem Durchschnitt. Somit entschlacken und entgiften Feigen den Körper, wirken Osteoporose entgegen und sind gut für die Figur.

Frische Feigen sollten so schnell wie möglich gegessen werden. Reife Feigen sind weich, saftig und haben einen leichten, weißlichen Belag (auskristalisierter Zucker). In diesem Zustand halten sie nur 24 Stunden. Danach beginnen sie zu gären. Im Kühlschrank bei hoher Luftfeuchtigkeit, halten sie sich länger. Allerdings verlieren Feigen dann etwas an Aroma. Als Trockenfrüchte sind sie dafür sehr lange haltbar, es sei denn sie ziehen Milben an. Sie sollten also auch trockene Feigen vor dem Verzehr erst begutachten.

Wer den Geschmack von Feigen liebt, möchte sicher auch das eine oder andere Rezept ausprobieren. Feigenmarmelade mit Nüssen oder Zitrone, pur oder als Gelee mit Äpfeln, es gibt viele Varianten. Oder kennen Sie Feigensenf? Auch gebratene Feigen mit Rosmarin und Rotwein klingen sehr lecker. Neugierig?
Hier auf Suite101 habe ich einen Artikel mit diesen Feigenrezepten gefunden.
Schon das Lesen allein ist ein Genuß!

PS: Habe gerade noch einen Artikel über Feigen gefunden: über den Feigenbaum und portugiesische Feigenrezpte.

Sonntag, 7. August 2011

Kalbschnitzel mit Süßkartoffeln, Sahnesoße und grünen Bohnen

Süßkartoffeln, Bohnen, Schnitzel - HD
Zutaten für zwei Personen:

2 Kalbschnitzel
3 bis 4 Süßkartoffeln
500 Gramm grüne Bohnen
1 Zwiebel
80 bis 100 Gramm Butter
2 Eßlöffel Mehl
Salz, Pfeffer
Sahnesoße zum Anrühren und 
frische Petersilie

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen, die Bohnen an den Enden abschneiden und die Zwiebeln klein schneiden.
Petersilie hacken, zwei kleine Stängel als Garnitur zur Seite legen. Die Süßkartoffeln und die Bohnen in Salzwasser kochen. Sie brauchen etwa gleich lang, ca. 15 bis 18 Minuten.
Die Schnitzel waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen, dann klopfen. Auf einen Teller 2 Eßlöffel Mehl geben 
(ich verwende Dinkelmehl). In einer Pfanne die Butter erhitzen. Die Schnitzel in Mehl wenden  und in der heißen Pfanne zunächst von einer Seite circa 3 Minuten braten. Dann wenden und erst jetzt würzen mit Salz und Pfeffer. Die zweite Seite auch etwa nur 2 bis 3 Minuten braten. Die Schnitzel in einem heißen Gefäß zur Seite stellen, damit sie warm bleiben. 
Nun die gehackten Zwiebeln in der Pfanne anbraten. Wenn nötig noch etwas Butter dazugeben. Die Bohnen abgießen und diese in die Pfanne zu den Zwiebeln geben. Umrühren und bei schwacher Hitze stehen lassen. Immer mal wieder wenden.
Für die Soße habe ich es mir einfach gemacht und fertige Soße verwendet. Sie wird nur in heißes Wasser angerührt und soll dann 1 Minute kochen. Das geht also ganz schnell. Man kann sie dann noch mit etwas richtiger Sahne verfeinern. Das habe ich weggelassen.
Am Ende die Süßkartoffeln abgießen und kurz dämpfen. Die gehackte, frische Petersilie unter die Bohnen geben. Fertig. Guten Appetit!


Kalbschnitzel, Süßkartoffeln, Bohnen - Heike Dommnich
Das Gericht hat vermutlich reichlich Kalorien, auch wenn Kalbfleisch magerer ist als Schweinefleisch. Es ist aber total lecker und passt gut zu einem verregneten Sonntag. Dazu ein Glas Madeira-Wein, das ist Urlaub zu Hause!

Wussten Sie schon?
Die Süßkartoffel, auch Batate genannt,  teilt mit unserer Kartoffel nur den Namen. Sie gehört zu den Windengewächsen und wird in allen Ländern mit tropischem oder mildem Klima angebaut. Hauptproduzent ist China mit etwa 100 Millionen Tonnen jährlich (laut Lebensmittellexikon.de). Süßkartoffeln enthalten viel Zucker, daher auch ihr Name und ihr Geschmack. In den südlichen Ländern nimmt sie als Nahrungsmittel die gleiche Stellung wie unsere Kartoffel ein. Zahlreiche Gerichte werden aus ihr zubereitet. Sehr gut passen zur Süßkartoffel südländische, scharfe Soßen.
Wir mögen sie auch so, wie oben im Rezept, ab und zu einfach anstelle unserer normalen Kartoffel. 

Donnerstag, 4. August 2011

Tomatensoße aus frischen Tomaten und Spagetti

Zutaten: Spagetti mit Tomatensoßen HD
Zutaten:

Spagetti – 500 Gramm
5 bis 6 reife Tomaten
1 oder zwei Spitzpaprika (gelb und rot)
1 große Zwiebel
1 Bund Petersilie
2 bis 3 Knoblauchzehen
2 Eßlöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer, etwas Chili


Zubereitung Spagetti mit Tomatensoße

Die Tomaten in grobe Würfel schneiden, eben so die Paprikaschoten. Zwiebeln schneiden und den Knoblauch hacken. In einer Pfanne mit hohem Rand das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln anbraten. Wenn diese etwas braun sind, die Tomaten dazugeben und den Paprika. Das ganze etwas köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und dem Chili würzen. Parallel dazu in einem großen Topf 2 Liter Wasser zum Kochen bringen. Das Wasser gut salzen. Wenn das Wasser kocht, die Spagetti dazu geben und diese bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis sie bissfest sind, etwa 10 Minuten. Inzwischen den Knoblauch und den Honig in die Tomatensoße geben. Noch einmal alles abschmecken. Die fertigen Spagetti abgießen und servieren. Sie können diese kurz unter kaltes Wasser halten. Ich mache dies aus rationellen Gründen nie und bin damit immer zufrieden. Ganz zum Schluss die frische Petersilie unter die Tomatensoße rühren. Fertig! Guten Appetit!

Für alle, die etwas Wurst oder Fleisch dazu brauchen:
Einfach zwei oder drei Wienerwürstchen oder Bockwurst in Scheiben schneiden und als erstes anbraten. Dann die Zwiebeln dazu und so weiter wie oben beschrieben.

Man kann auch wie bei Spagetti Bolongnese mit Gehacktem kochen. Dazu nehmen Sie etwa 250 Gramm Gehacktes (gemischt vom Schwein und vom Rind), würzen dies mit Salz und Pfeffer, geben ein Ei dazu und vermischen das Ganze gründlich. Nun wird das vermischte Gehackte in die sehr heiße Pfanne gegeben und scharf angebraten. Dabei ständig umrühren, dann wird das Gehackte krümelig wie bei Bolongnese. Dann wieder weiter wie oben. Das wars.

Spagetti mit Tomatensoße aus frischen Tomaten - Heike Dommnich
Wußten Sie schon?

Der Deutsche isst im Durschnitt pro Jahr 24 Kiligramm Tomaten (laut Welt-Online vom 15.10.2010). Sie ist das am häufigsten verspeiste Gemüse in Deutschland. Wir verdanken die Tomate Christoph Kolumbus. Er brachte sie 1498 nach Europa und 1890 kam sie nach Deutschland.

Tomaten haben ihre rote Farbe durch die Stoffe Karotin und Lykopin. Lykopin schützt die Zellen vor Krebs, fördert das Immunsystem, ist antioxidativ wirkt keintötend. Die Fruchtsäuren in der Tomate kurbeln die Verdauung an und das Flavonoid Querzetin kann sogar den Blutdruck senken und das Herz entlasten. Es wirkt in den Gefäßen wie ein Rohrreiniger. Zusätzlich sind Tomaten besonders für Diabetiker geeignet, da sie viel Chrom enthalten für die Zuckerverwertung. Tomaten enthalten auch außergewöhnlich viel Biotin.
Beim Vitamin C sind nicht alle Tomaten gleich. Die kleine Cocktail-Tomate hat fast doppelt so viel Vitamin C wie die normale Tomate. Insgesamt schätzt man, gibt es weltweit mehr als 2.500 Tomatensorten.

Quelle: Praktisches Kursbuch gesunde Ernährung – Claudia Tebel-Nagy