Samstag, 28. Juli 2012

Blutwurst mit gebratenen Zwiebelringen

Blutwurst/ Heike Dommnich
Es geht schnell und ist einfach. Blutwurst, gebratene Zwiebelringe und Kartoffelmus sind ein unkompliziertes Essen.
Im Internet fand ich nun, dass einige dazu noch Apfelmus servieren. Bisher kannte ich das nicht. Also habe ich auch noch ein Glas selbst eingekochte Äpfel geöffnet (gekauftes Apfelmus wollte ich nicht nehmen). Nennt man das Gericht nun "Himmel und Erde"? Ich bin da nicht schlau draus geworden. Ist das die Kombination Blutwurst mit Apfelmus oder die Kombination Kartoffelmus und Apfel? Es ist egal, mit hat es geschmeckt. Die Blutwurst war mir zu grob. Ich mag sie lieber etwas feiner.

Zutaten:
eine Blutwurt
zwei große oder drei kleine Zwiebeln
zwei Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer
etwas Öl zum Braten (habe Rapsöl genommen)
frischen Schnittlauch und etwas Petersilie
Apfelmus oder Apfelkompott (wer es mag)
Kartoffelmus als Beilage

Zubereitung:
  1. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und klein hacken. Ebenso den Schnittlauch klein schneiden.
  2. Kartoffeln kochen und aus den fertigen Kartoffeln mit etwas angewärmter Milch einen Kartoffelbrei stampfen. 
  3. Während die Kartoffeln kochen, die Blutwurst in Scheiben schneiden, Öl in einer Pfanne erhitzen und die Blutwurst darin braten. Öfter einmal umrühren. Sie wird weich und die Scheiben lösen sich auf. Meistens muss die Blutwurt nicht mehr gewürzt werden. Ich habe etwa fünf Minuten vor dem Servieren den Knoblauch untergerührt.
  4. Die Zwiebelringe in einer zweiten Pfanne hellbraun braten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Wer es nun mag, kann zu dem Gericht Apfelmus reichen oder gekochte Äpfel (kalt). 
  6. Mit frischem Schnittlauch und Petersilie garnieren.

Fertig! Blutwurt, Zwiebelringe, Kartoffelmus
und gekochte Äpfel . Heike Dommnich


Freitag, 27. Juli 2012

Buchempfehlung: Wildkräuterküche

Und hier ein Buch, welches (noch) nicht in meinem Regal steht, 
aber sicher irgendwann einmal dort landet.
Katti Mieth hat zum Buch eine schöne Rezension geschrieben.
Hier der Link zur Rezension auf Suite101.

Dass man Taubnesseln essen kann, habe ich hier im Blog schon geschrieben. Zahlreiche andere Wildkräuter waren darauf, wieder verwendet und ausprobiert zu werden.
Vielleicht hat ja meine Bibliothek dieses Buch. Dann werde ich hier auch meine eigene Meinung dazu veröffentlichen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Gut zu wissen: Grillen als Sport?

Sommerzeit - Grillzeit. Da heißt es schon einmal, nach interessanten Grillrezepten zu suchen. Ich selbst kann damit nicht aufwarten. Eine Kollegin hat jedoch eine interessante Buchrezension geschrieben. Es geht um das Buch: "Grillen wie die Weltmeister". Die Autoren (es sind gleich mehrere) sind alle Mitglieder eines Grillsportvereins. Ja, sowas gibt es auch. Wer mehr wissen will, schaut einfach einmal hier nach: Rezension zum Buch - von Monika Hermeling.

Montag, 23. Juli 2012

Gedünsteter Schlei auf Möhrenstiften

Schlei - vor dem Garen
Heike Dommnich
Am Wochenende gab es einmal wieder Fisch. Diesmal war es ein Schlei, der vom Schwedenurlaub nun endlich auf den Tisch kommen sollte.
Das Ergebnis schmeckte herrlich. Der Fisch hat uns nicht enttäuscht. Dazu kamen einfach Kartoffeln.

Zutaten:
Schlei, ausgenommen
etwa 750 Gramm Möhren
5 Zwiebeln
250 Milliliter Weißwein (trocken)
250 Milliliter Wasser
2 Brühwürfel (Fischgeschmack)
etwa 100 Gramm Butter
5 Teelöffel Tafelmeerrettich
2 Stängel Liebstöckel, 3 Stängel Thymian, Petersilie, Dill (auch Dillblüten), einige frische Fenchelblättchen

Salz und Pfeffer, etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Den Fisch säubern, einsalzen und etwas frischen Pfeffer aus der Mühle drüber geben.
  2. Die Möhren in grobe Stifte schneiden, Zwiebeln in Ringe.
  3. Dann die Zwiebelringe in dem Olivenöl in einer hohen Pfanne etwas bräunen. Mit dem Wein und dem Wasser ablöschen. Die Brühwürfel und drei Teelöffel Meerrettich dazugeben und die Möhrenstifte. 
  4. Das ganze etwa 5 Minuten köcheln lassen (möglichst mit Deckel). 
  5. Von den Kräutern die Petersilienstängel, das Liebstöckel und den Thymian klein hacken.
  6. In eine Auflaufform oder einen Bräter eine dünne Schicht der gebräunten Zwiebelringe geben und darauf den Fisch legen. Diesen innen mit Butter und dem restlichen Meerrettich einstreichen und die gehackten Kräuter hineinlegen, ebenso einige Zwiebeln. 
  7. Um den Fisch herum die Möhren verteilen und den Sud über alles gießen.Obendrauf noch einige Butterflocken verteilen.
  8. Die Auflaufform in den vorgeheizten Backofen geben (Umluft etwa 200 Grad). Nach etwa zehn Minuten habe ich alles mit Alufolie abgedeckt, die Hitze auf 180 Grad reduziert und das ganze für weitere 40 Minuten in der Röhre belassen. 
  9. Zuletzt habe ich die restlichen gehackten Kräuter (Petersilienblättchen, Dill und Fenchel) über das Gericht gegeben. Fertig und lecker!

Das fertige Gericht - Schlei gedünstet

Donnerstag, 12. Juli 2012

Ingwerlikör selbst gemacht - Rezept

Ingwerlikör / Heike Dommnich
Diesen Ingwerlikör habe ich am 16. Mai 2012 angesetzt. Vorgestern, am 10. Juli 2012 wurde er gefiltert und ordentlich abgefüllt. Er schmeckt lecker und bringt Wärme in den Magen. Die Schärfe des Ingwers schmeckt angenehm. Es lohnt sich, ihn eine Weile auf der Zunge zu lassen.

Zutaten:
Ingwerlikör-Ansatz/ Dommnich
100 bis 200 Gramm frischen Ingwer (siehe Beschreibung)
30 Gramm Walnüsse
eine echte Vanille-Schote
180 Gramm Kandiszucker
0,7 Liter Wodka (ich habe 40%igen Wodka Parlament verwendet, es geht sicher auch anderer)

Für den Ansatz des Likörs wird der Ingwer geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Walnüsse werden klein gehackt. Beides geben Sie in eine große Flasche. Die Vanilleschote schneiden Sie auf und schaben das Innere heraus. Dieses und die Schote geben Sie auch in die Flasche. Nun kommt noch der Zucker dazu. Zum Schluss füllen Sie den Wodka in die Flasche. Das rechte Bild zeigt sie kurz nach dem Ansetzen.

Nach etwa zwei Wochen habe ich die Vanilleschote entfernt, da sie sehr dominierte. Der Ingwer dagegen schien uns nicht stark genug. Ich hatte in den ersten Ansatz 100 Gramm Ingwer gegeben. Also habe ich noch einmal die gleiche Menge Ingwer nachgefüllt.

Laut dem ursprünglichen Rezept sollte der Ingwerlikör bereits nach zwei Wochen trinkbar sein. Das kann ich nicht bestätigen. Bei mir stand er knapp zwei Monate. Jetzt ist er lecker und kratzt auch nicht mehr im Hals. Der einzige Wermutstropfen an dem Likör: er ist etwas trübe. Die Farbe ist aber angenehm, er sieht im Glas trotzdem gut aus.


Wenn Sie mehr über die Wirkung von Ingwer wissen wollen, lesen Sie nach in meinem Suite101-Artikel über die gesunde Knolle.

Sonntag, 8. Juli 2012

Holunderblütengelee schnell gemacht

Holunderblütengelee - Heike Dommnich
Dieses Rezept ist einfach, schnell gemacht und vor allem lecker. Im Süden ist die Holunderblüte schon vorbei, im Norden auf Rügen konnte ich jetzt noch Holunderblüten ernten.

Zutaten:

20 bis 25 Holunderblüten - oder mehr ;-)

1,5 Liter Bio-Apfelsaft
2 x Gelierzucker 2:1 (je 250 Gramm)
etwas Zitronensaft

Zubereitung:
  1. Die Holunderblüten werden über Nacht in dem Apfelsaft eingeweicht. Sie sollten mindestens 12 Stunden einweichen, besser noch etwas länger. 
  2. Danach werden die Blütenstiele entfernt. Wer es mag, lässt einige kleine Blüten im Saft. Das sieht sehr hübsch im Gelee aus.
  3. Aus diesem Saft wird nach Anleitung des Gelierzuckers das Holunderblütengelee gekocht.Schmecken Sie das Gelee mit etwas Zitrone ab. Wenn es nach der Gelierprobe nicht gelieren will, hilft auch der Zusatz von Zitronensaft. Aber Vorsicht, die Zitrone soll nicht vorschmecken.
  4. Das Gelee wird kochend in saubere Gläser bis zum Rand abgefüllt, fest verschlossen und mindestens 15 Minuten auf dem Kopf in den Gläsern abgestellt. Anschließend drehen Sie die Gläser um und lassen sie langsam abkühlen.
  5. Beschriften - Fertig!
Damit die Gläser wirklich steril sind, lege ich sie immer in die heiße Backröhre und hole sie erst unmittelbar zum Befüllen heraus. So kommt das heiße Füllgut in heiße Gläser. Die Deckel mit dem Gummi innen kommen nicht in die Röhre, damit der Gummi keinen Schaden nimmt. Ich verwende immer gebrauchte Marmeladengläser. Sie dürfen bei mir noch einmal ihren Dienst antreten.